Ökochallenge Nr. 5: Die Biokiste

Gemüsekiste

Jeden zweiten Freitag ist es bei mir ein bisschen wie an Weihnachten. Da kommt nämlich die Biokiste und deren Inhalt ist immer eine Überraschung. Und genau das ist auch das Tolle an der Kiste: Man kauft nicht immer das Altbekannte, sondern muss mit dem kochen, was geliefert wird. So kommt Abwechslung in den Speiseplan und ich habe schon einiges Neues kennengelernt. Ich gebe es gerne zu – manches schmeckt auch wirklich scheußlich ;-). Die üblichen Mengen an Plastikverpackungen fallen auch weg. In der Kiste liegt einfach alles so drin, nur Kleinteiliges wie etwa Beeren sind extra verpackt, meist in Papier und leider leider (Vorführeffekt) dieses Mal in Plastik (siehe Foto), das allerdings mit zurückgenommen wird. Kommt zwei Wochen später die nächste Lieferung wird die alte Box einfach wieder mitgenommen. Ehrlich gesagt, ich grüble noch, ob das ökologischer ist als einkaufen zu gehen, braucht doch der Lieferant auch Benzin etc. Allerdings – er fährt ja die ganze Gegend in einem Schwung und in einem Auto ab. Würden die Abonnenten alle mit dem eigenen Auto zum (Super)Markt fahren, wäre das kaum sinnvoller, zumal der Anbieter mit eigenem Anbau aus der nahen Region kommt. Zu Fuß oder mit dem Rad, das würde zählen, aber soweit bin ich noch nicht. Zudem scheue ich das Einkaufen wie der Teufel das Weihwasser. Habt Ihr auch Biokisten oder seid ihr Fans vom Über-den-Markt-schlendern?

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4 Gedanken zu „Ökochallenge Nr. 5: Die Biokiste

  1. Kreaktiviert

    Über die Biokiste hatte ich auch schonmal nachgedacht. Aktuell bevorzuge ich allerdings Foodsharing und unseren Fairteiler hier in Lechenich. Da werden Lebensmittel quasi vor dem Müll gerettet und man weiß auch nie, was man bekommt. Die meisten Sachen stehen kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum, sind aber noch absolut genießbar. Darüber muss ich eigentlich auch mal in meinem Blog berichten…. bald vielleicht.

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  2. frauohneschuhe Autor

    Ja, das ist ne tolle Sache mit dem Foodsharing. Bisher scheint mir es allerdings zu zeitaufwändig zu sein. Wie viel Zeit brauchst du pro Woche ungefähr, um deine Lebensmittel zusammenzubekommen? Berichte doch mal in deinem Blog, find ich total spannend.

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  3. macky0

    Wir hatten auch mal für eine Zeit die Biokiste, aber leider haben wir es oft nicht geschafft alles zu verwerten und dann sind Dinge schlecht geworden. Deswegen haben wir sie am Ende wieder abbestellt. Aber generell finde ich das Konzept super und habe mich auch immer total darauf gefreut, was wohl dieses Mal in der Kiste ist 😉
    Liebe Grüße
    Macky

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  4. Fussel

    Wir sind Mitglied einer solidarischen Landwirtschaft und haben dadurch auch den Überraschungs-Gemüse-Effekt. Bei uns gibt es jede Woche frisches gemüse, allerdings müssen wir es uns selbst von einer Verteilstation holen (es gibt mehrere im Stadtgebiet, man wird der nächstgelegenen „zugeteilt“). Das finde ich eigentlich besser als eine Lieferung, da steht das Gemüse nämlich im Sommer kühl und im Winter frostfrei, bis ich es abhole. Die SoLaWi ist nur ein paar Kilometer entfernt und alles Gemüse wurde dort angebaut und ist dadurch sowohl bio als auch regional – es wird nichts zugekauft.
    Was wir sonst noch brauchen, kaufen wir auf dem Markt oder im Bioladen.

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