Gelesen Nr. 9: Doppeltsowenig: Vom Selbstversuch, sich von überflüssigen Dingen und Gewohnheiten zu trennen. Britta Heinrichs

Endlich geht es hier weiter. Mein Faible für Selbstversuchsbücher ist ja bekannt. Logisch, dass Britta Heinrichs neues Werk auf meinem Lesestapel gelandet ist. Der Titel Doppeltsowenig war schon mal vielversprechend. Kennt ihr das Kofferchaos nach dem Urlaub auch? Für mich zumindest ist es ein guter Bekannter, den anscheinend auch die Autorin zu ihrem engsten Freundeskreis zählt. Denn so beginnt ihre Reise zu einem minimalistischeren Leben. Und sie heckt einen ausgeklügelten Plan aus, wie denn die Reduktion umzusetzen sei. (Anm. des Verfassers: Das sollte ich wohl auch mal tun.). So richtig mit etappenweiser Zielüberprüfung und allem Pipapo, inklusive Tagesaufgaben und Filofax. Auf dem Papier ist sie damit schon mal perfekt organisiert. Dann geht’s los und der gesamte Haushalt wird häppchenweise unter die Lupe genommen und von überflüssigem Zeug befreit. Dazu gehören beispielsweise auch die Vorratshaltung und das Konsumieren von Werbung. Der Speicher, das Fernsehverhalten und vieles mehr beäugt sie kritisch und ändert, was geändert werden muss. Pulitzerpreisverdächtig ist das Buch nicht, doch die Autorin schreibt mit viel Humor und man erkennt sich in vielen ihrer Episoden wieder. Ich jedenfalls.

Von mir gibt’s ein: empfehlenswert.

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