Gelesen Nr. 14 – Enzyklopädie der Dummen Dinge von Wolfgang Schmidbauer

Technokratische Fortschrittsgläubige finden vermutlich kein Gefallen an der Enzyklopädie der Dummen Dinge. Von A bis Z beschreibt Schmidbauer die Folgen von dumme Dingen. Warum sind Ampeln, Einbauschlösser, Hackfleisch, Reißverschlüsse, Wochenendhäuser und vieles mehr Werkzeuge, um die Menschheit zu verblöden? Dieser Frage geht der Autor augenzwinkernd auf den Grund. All diesen Gegenständen gemeinsam ist laut Schmidbauer: „Die Dinge, mit denen wir uns umgeben, schwächen unsere Möglichkeit, einsichtig zu handeln, gesund zu bleiben und unsere Intelligenz zu trainieren“. Er öffnet eine ungewohnte Sichtweise auf viele Alltagsgegenstände und beschreibt, dass Technik mitnichten neutral ist – wie oft hört man die Aussage, es käme nur darauf an, was der verantwortliche Mensch mit ihr mache? Dem Autor ist es mehr als gelungen, zahlreiche Denkanregungen humorvoll zu verpacken – daher trifft das Buch vollständig meinen Geschmack!

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