Gelesen Nr. 16: Es reicht! Abrechnung mit dem Wachstumswahn von Serge Latouche

 

Schon wieder ein Buch zur Postwachstumsökonomie! Dieses Thema lässt mich einfach nicht los. Ich habe bereits einige Werke dazu gelesen, anders als bei Minimalismusbüchern gibt es jedoch hier immer wieder neue Erkenntnisse. So auch bei Serge Latouche. In Fokus steht die Frage, ob und wie es auf einem begrenzten Planeten unbegrenztes Wachstum geben kann. So weit, so gut und dieses Paradoxon haben auch schon andere vor ihm bemerkt. Aber der Autor geht einen Schritt weiter und bringt fundierte Analysen aufs Papier. Der Wirtschaftswissenschaftler plädiert klar für mehr Suffizienz und für ein einfacheres Leben. Dabei malt er nicht den Teufel der unabwendbaren Apokalypse an die Wand, sondern zeigt Wege auf, wie Mensch aus diesem Wachstumsspirale entkommen kann. Empirie und Theorie kommen nicht kurz – und trotzdem (?) ist das Buch sehr humorvoll formuliert. Bei dem Thema nahm es mich auch nicht Wunder, dass das Vorwort von Niko Paech beigesteuert wurde.

 

Eine Leseempfehlung für alle Wachstumsskeptiker – und für die Wachstumsfetischisten erst recht!

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s