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Ökochallenge Nr. 18: Etepetete-Box – extravagantes Gemüse

Am Donnerstag kam die erste Etepetete-Box. Die Gemüseretterbox enthält ausschließlich Bioware, die wegen ihres Aussehens dem Mülleimer anheim fallen würde. In meiner Box gab es riesige Radieschen und ebenso voluminöse Äpfel. Dafür hatten die Kartoffeln und Kiwis nur Tischtennisballgröße. Etwas unförmig war der Sellerie und die Karotten krümmten sich leicht. Was an den Zucchini, der Aubergine und den Avocado nicht der Norm entsprach, ist mir allerdings ein Rätsel. Fakt ist, alles, was ich bisher aus der Kiste verspeist habe, zergeht auf der Zunge. Knapp 20 Euro kostet die sie – auf dem Markt hätte ich für den Inhalt sicher mehr hingeblättert. Der einzige Wermutstropfen ist die Verpackung. Zwar besteht sie nicht aus Plastik, sondern aus Karton, doch handelt es sich trotzdem um Einwegmaterial. Meine andere Gemüsebox wird im Plastikkorb geliefert. Der Anbieter nimmt das Behältnis wieder mit und füllt ihn erneut. Ich hoffe, wenn es mehr Etepetete-Box-Kunden in meiner Gegend gibt, stellen auch die Gemüseretter auf einen eigenen Lieferanten inkl. Mehrwegsystem um. Generell ist ja das Liefern lassen sehr umstritten. Ich bin mir da so sicher nicht, ob es nicht vielleicht sogar umweltfreundlicher ist, als mit dem eigenen Auto zum Supermarkt zu fahren – dorthin muss die Ware ja schließlich auch irgendwie gelangen. Durchgerechnet habe ich das aber nicht. Auf jeden Fall werde ich erst mal bei diesem Abo bleiben, bin schon auf die nächste Box gespannt.

 

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