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Gelesen 2017: 1. Die sieben Tode des Max Leif: Ein Hypochonder-Roman

Wirklich  spät bin ich dieses Jahr mit meinem ersten Buch-Blogbeitrag dran. „Die sieben Tode des Max Leif: Ein Hypochonder-Roman“ von Juliane Käppler hat soeben meinen SUB verlassen. Max ist genau das Inbild eines Karrieretypen: Drei Autos, ein Konto voller Kohle und ein schmuckes Haus samt russischer Putzfrau – doch irgendetwas scheint mit ihm nicht zu stimmen. Es könnte die Tse-Tse-Fliege sein, oder doch vielleicht ein Tumor? Immer wieder treibt ihn die Todesangst zu seiner bärbeißigen Ärztin. Die Ursache entpuppt sich schließlich in einem ganz anderen Bereich, aber allzu viel verraten will ich  nicht.

Ich finde, das Buch beginnt sehr witzig. Man ist neugierig auf die Sorgen des Lebemanns Max – dass es nichts Ernstes sein kann, lässt ja der Titel bereits erahnen. So ist die erste Hälfte gespickt mit skurrilen Absurditäten, wegen derer der Yuppie immer wieder um sein Leben bangt. Dann allerdings lässt die Story meiner Ansicht nach ziemlich nach, zu vorhersehbar ist sie – auch was mit seinem Dobermann Hannibal passieren wird, ist ziemlich durchschaubar. Nett zwischendurch zu lesen – mehr aber auch nicht.